Warum Hochdrucknebel
Entscheidend ist die Tropfengröße. Je feiner das Wasser zerteilt ist, desto größer ist seine Oberfläche und desto schneller verdunstet es. Grobe Tropfen fallen zu Boden oder bleiben im Wärmetauscher hängen, sie kühlen dann nur mit der Temperatur des Leitungswassers.
Berieselung mit Leitungswasser: Ein großer Teil des Wassers verdunstet nicht und läuft ab. Das kostet Wasser und Abwasser, belastet den Wärmetauscher mit Gewicht und Kalk und erhöht die Stromaufnahme der Ventilatoren.
Verdunstermatten: Sie bremsen die Luft auch dann, wenn sie nicht benetzt werden. Das Umlaufwasser neigt zur Verkeimung, die Matten verschmutzen und die Befeuchtung ist begrenzt. Für liegende Tischkühler oder V-Kühler sind sie ungeeignet.
Hochdrucknebel: Die Tropfen verdunsten in Sekunden, es entsteht kein stehendes Wasser und kein zusätzlicher Luftwiderstand. Die Pumpe braucht nur einen Bruchteil der Leistung, die eine Kältemaschine für dieselbe Kühlung aufnehmen würde. Voraussetzung ist aufbereitetes Wasser, damit Düsen und Wärmetauscher nicht verkalken.