Der Gesundheitsaspekt der Luftbefeuchtung

Warum ist die Luftfeuchte so wichtig für die Atmenwege:

Der menschliche Körper verdunstet pro Tag ca. 0,5 Liter Flüssigkeit alleine über die Atmung. Dieser Wasserdampf sorgt dafür, dass die Atemwege immer feucht gehalten werden. Das ist insofern wichtig, da sonst die dünnflüssige Schleimschicht auf der Oberfläche der Atemwege (Flimmerhärchen) austrocknen würde. Verliert diese natürliche Schleimbarriere ihren Schutz, können zahlreiche mikroskopisch kleine Krankheitserreger wie Pilze, Viren, Bakterien, Tröpfchen und Partikel in das Lungengewebe eindringen und somit Krankheiten wie Husten, Erkältung oder Grippe auslösen.

Hat die Umgebungsluft ausreichend Feuchtigkeit, trocknet die Schutzschicht nicht aus, da die Atemwege die fehlende Luftfeuchtigkeit nicht durch Verdunstung und Feuchteabgabe ausgleichen muss. Die Schleimschicht hat die optimale Beschaffenheit und kann Fremdstoffe ausfiltern.

Hautreizungen, Augenbrennen, Konzentrationsstörungen und Husten sind immer der erste Indikatior für zu trockene Luft. Hierauf sollte immer geachtet werden, da der menschliche Organismus zu geringe Luftfeuchtungkeit, so wie zum Beispiel Kälte und Hitze, nicht direkt wahrnehmen kann.

Flimmerhärchen mit Barriere
Flimmerhärchen ohne Schutz vor Viren und Bakterien

Hygiene und Gesundheit

In der Vergangenheit wurde die Raumluft mit Luftbefeuchtungssystemen befeuchtet, die eine hohe Aufmerksamkeit benötigen. Wöchentliche Reinigung und Wasserwechsel mussten hierbei zwingend durchgeführt werden, um die nötige Hygiene einhalten zu können. Durch das Vernachlässigen der Wartung und Reinigung kam es zu explosionsartiger Vermehrung von Keimen und Algen, die auch gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich gebracht haben.

Grundproblem waren die eingesetzten Luftwäscher in der Zuluftanlage, die eigentlich nur zur Reinigung der Abluft konzipiert waren. Durch das Wiederverwenden des Befeuchtungswassers kam es regelrecht zur Zucht von Bakterien und Algen. Mittels Bioziden wurde dann versucht, die Bakterien abzutöten, was leider nur bedingt funktionierte. Was das Einatmen von Wasserstoffperoxid oder sonstigen oxidativen Chemikalien mit sich bringt, darf man nur vermuten.

Mit der Markteinführung unserer Hochdruckbefeuchter entsteht dieses Problem nicht mehr. Bei der Entwicklung wurde in punkto Hygiene der größte Entwicklungssprung vollbracht.

  • Kein stehendes Wasser, das mit der Luft in Kontakt kommt
  • Keine Verkeimung durch Umlaufwasser, Luftwäscher
  • Bakterien werden nahezu Eliminiert, 80 bar Zerstäubungsdruck
  • Kein Biozid (Desinfektionsmittel) mehr nötig
  • Osmosewasserproduktion nur nach Bedarf
  • UV-Entkeimung des Befeuchtungswassers

Mit unserem Hochdruckbefeuchtungssystem HYFOG, hat man bereits das Optimum an Hygiene gewählt.

Wir achten immer darauf, das Optimum an Hygiene zu erzielen: Stehendes Wasser in einem offenen Behälter oder Tank, Totzonen in Verschraubungen oder Rohrleitungen, alles was Stagnationswasser und Brutstätten bilden könnte, muss zwingend vermieden werden.

Luftwäscher mit Umlaufwasser