So funktioniert Nebelkühlung

Eine Hochdruckpumpe drückt aufbereitetes Wasser durch Feinstnebeldüsen. Es entstehen Tropfen von wenigen Mikrometern, die sofort verdunsten und der Luft Wärme entziehen. Nebelkühlung eignet sich für Räume, Hallen, Außenbereiche und die Ansaugluft von Rückkühlern.

Hochdruckdüsen erzeugen Kühlnebel

Energiebilanz

Für das Vernebeln von 100 Litern Wasser pro Stunde braucht die Pumpe rund 0,7 kW. Diese Wassermenge nimmt beim Verdunsten rund 68 kW Wärme auf. Eine Kältemaschine bräuchte für die gleiche Leistung ein Vielfaches an Strom.

Nebelkühlung im Außenbereich

Adiabate Abluftkühlung

Nicht jeder Raum verträgt zusätzliche Feuchte. Dann kühlen wir nicht die Zuluft, sondern die Abluft. Der Nebel wird in die warme Abluft gesprüht und kühlt sie bis zur Sättigung ab. Ein Wärmetauscher überträgt diese Kälte über einen Kreislauf auf die Zuluft. So kommt kühle Luft in den Raum, ohne dass ihre Feuchte steigt.

Weil die Abluft voll gesättigt werden darf, ist hier die stärkste Kühlung möglich. Im Winter lässt sich die Anlage mit einer Zuluftbefeuchtung kombinieren.


Komponenten

  • Hochdruckpumpe mit Drehzahlregelung für die passende Nebelmenge
  • Feinstnebeldüsen in verschiedenen Größen
  • Leitungen aus Nylonschlauch oder Edelstahlrohr
  • Wasseraufbereitung, damit nichts verkalkt

Die Auslegung von Druck, Düsen und Leitungen übernehmen wir.